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begleitete uns 2006 und 07 und führte uns neben Aufführungen im Kulturzentrum und einer umjubelten Aufführung bei den Landesmusikschul-tagen in Spremberg vor mehreren tausend begeisterten Zuschauern auch 2007 in die Normandie.


"Du warst ein Star, hattest die größten Rollen!“ Vicky (Janine Langhans) – Elevin an einem Opernhaus – ist entrüstet: Der Mann (Peter Hemmann), mit dem sie so oft auf  ihrem Weg zur Probe plaudert, während er seine Bilder malt, war vor Jahren ein sehr bekannter Sänger.  Aber warum steht er dann nicht auf der Bühne?

Diese Geschichte um Erfolg und seine Schattenseiten erzählt das jugendliche Ensemble von „Musical Moments“ in der aktuellen Musiktheater-Produktion, getragen von TonArt e.V. Premnitz. Im Mittelpunkt der Inszenierung bekannte Musical-Highlights - von den Klassikern dieses Genres bis zu den großen Erfolgen von heute und interpretiert von talentierten jungen Künstlern, die nach der Premiere im Mai letzten Jahres stehende Ovationen und beste Presseresonanz erhielten.



Eine Band – speziell erweitert um Streicher, Pianisten und Bläser - präsentiert dazu live einen Musical-Sound, der sich am Original der einzelnen Titel orientiert, aber eigens arrangiert auch Experimentierraum für die spielfreudigen jungen Musiker lässt.

Besondere Faszination entfalten das Flair der Titel und die Solisten selbst: „Maria“ (Westside Story) und „New York, New York“ -Marcus Gartschock, „Ganz Paris träumt von der Liebe“(„Cancan“) – Jenny Reinefeld, „What a beautiful morning“ („Oklahoma“) - René Markau, „When you´r good to mama“ („Chicago“) - Nora Peisger oder “Starlight Express“ - Marek Trautmann, “Memory“ („Cats“) - Josepha Heidepriem, „Ich gehör nur mir“ („Elisabeth“) - Annelie Knobloch, oder „Can you feel the love tonight“ - Loreen Utech, „Circle of Life“ (Martin Lehmann) aus „König der Löwen“ u.v.a.. „Die Schöne und das Biest“ oder „Phantom der Oper“ komplettieren als bekannte Duette die Auswahl. 

Zudem besticht die Inszenierung durch ihre Chor- und Tanznummern wie „Einmal“ aus „Glöckner von Notre Dame“, „Rock me Amadeus“,„Knoblauch“ aus „Tanz der Vampire“ oder „You´re the one“ aus „Grease“. Spätestens dort springt der Funke ins Publikum über, denn hier spürt man den Enthusiasmus, mit dem das Ensemble viele Monate harter Probenarbeit absolviert hat.



Zudem besticht die Inszenierung durch ihre Chor- und Tanznummern wie „Einmal“ aus „Glöckner von Notre Dame“, „Rock me Amadeus“,„Knoblauch“ aus „Tanz der Vampire“ oder „You´re the one“ aus „Grease“. Spätestens dort springt der Funke ins Publikum über, denn hier spürt man den Enthusiasmus, mit dem das Ensemble viele Monate harter Probenarbeit absolviert hat.





Mit einem Team um Gabriele Knobloch (Musik/Gesamtleitung), Eva Uhlemann (Tanz), Andra Barz (Solisten/Chöre) probten und trainierten die 35 jungen Leute intensiv und fühlten sich dabei selbst oft an Szenen aus dem Musical „Fame“ erinnert.

Bis in den Herbst 2007 hinein erlebte „Musical Moments“ mehrere Aufführungen, u.a. beim Festival der Musikschulen in Spremberg. Besonderer Höhepunkt war jedoch die Gastspielreise in die französische Partnerregion Bolbec, Normandie. Französische Gäste, darunter der Bürgermeister Bolbecs, waren von der Premiere überaus fasziniert, so dass man das Ensemble zu Vorstellungen einlud.


Für die Vorstellung am 11. Juni um 10.00 Uhr waren besonders Schüler und Schulklassen eingeladen, denn in dieser phantasiereichen, bunten Inszenierung präsentierten vor allem Schülerinnen und Schüler von Premnitzer und Rathenower Schulen beeindruckende künstlerische Leistungen und zugleich ist „Musical Moments“ auch ein Exkurs in die Musical-Geschichte.  Finanziell ermöglichten das Projekt der Förderverein TonArt e.V. als Träger sowie der Landkreis HVL, die Stadt Premnitz, die Havelländische Zink–Druckguß GmbH, die Stadtwerke Premnitz und weitere Sponsoren, denen an dieser Stelle herzlich gedankt sein soll.






Märkische Allgemeine:  "Musical Moments"  KERSTIN BLASEK

RATHENOW Trauer, Dramatik, aber auch jede Menge Romantik – ein solches Wechselbad der großen Gefühle erlebten die Besucher am Samstagabend im Rathenower Kulturzentrum, denn dort stand alles im Zeichen des Musicals und der Neuauflage der Musiktheater-Produktion "Musical Moments". Nachdem die Show bereits im vergangenen Jahr viel Applaus erntete, wurde ein wenig an dem Stück gefeilt: Mehr Tänze kamen hinzu, neue Lieder wurden einstudiert. Seit Februar probten die 35 jungen Darsteller unter der Gesamtleitung von Gabriele Knobloch an der Show. Darin präsentieren sie 20 bekannte Stücke aus beliebten Musicals – angefangen vom "Phantom der Oper" über "Cats" bis hin zu "Starlight Express".

Die einzelnen Titel sind in eine Rahmenhandlung eingebettet. Diese erzählt von einem fast vergessenen Weltstar (gespielt von Peter Hemmann), der vor Jahren als talentierter Sänger bei Kritikern und Frauen gleichermaßen beliebt war. Doch mit dem Erfolg kamen zunächst der Übermut, dann die Drogen. Schließlich blieben die Engagements aus und außer dem Glück verließ ihn auch seine große Liebe Maria. Seinen Schmerz versucht der Ex-Star seitdem mit dem Malen zu betäuben – bis er auf die junge Vicky (Janine Langhans), Schülerin am Opernhaus, trifft, die ihn mit ihrer unbeschwerten Art an ihrem Leben teilhaben lässt und seine raue Schale ein wenig aufzuweichen vermag. Letztendlich gelingt es ihr sogar, wieder einen Funken Lebensfreude in dem kauzigen Maler zu entfachen. Auch beim Publikum in den fast ausverkauften Reihen sprang der Funke sofort über: Die 13 Solisten zogen die Zuschauer mit viel Stimmgewalt und Ausdruckskraft in ihren Bann. Neben Annelie Knobloch ("Ich gehör’ nur mir" aus "Elisabeth") und Andra Barz ("I dreamed a dream" aus "Les Misérables"), wussten auch Josepha Heidepriem ("Memory" aus "Cats") und Marcus Gartschock ("Maria" aus "Westsidestory") die Zuschauer restlos zu begeistern. Ergänzt wurden die Soloauftritte von Chor- und Tanznummern, bei denen die jungen Künstler etwa zu "Knoblauch" aus "Tanz der Vampire" ihr Können eindrucksvoll bewiesen. Begleitet wurden sie von einer Live-Band, bestehend aus Streichern, Pianisten und Bläsern, die für qualitativ hochwertigen Musical-Sound sorgten. Von einigen kleinen technischen Pannen – zeitweilig waren die Mikrophone zu leise eingestellt oder blieben zu Beginn eines Titels für einige Momente ganz aus – ließen sich die Darsteller nicht aus dem Konzept bringen, sondern meisterten diese Situationen souverän. Nach eineinhalb Stunden und zwei stürmisch geforderten Zugaben verabschiedete sich das sichtlich gerührte Ensemble von einem begeisterten Publikum, welches den Künstlern mit stehenden Ovationen seine Anerkennung zollte.